Daniel Göpfert

Massage beim Hund

Zu einer klassischen Massage gehören
Streichungen (Effleurage), Knetungen, Friktionen (Zirkelung), Vibrationen und Klopfungen

Eine Massage kann einen Muskelkater bei Hund und Pferd verursachen.
Das Tier bewegt sich vielleicht am nächsten Tag etwas steif, dies wird sich aber legen.

 

Massage-Streichung-Hund

Streichung:

  • Streichung ist eine sanfte Einleitung zur Massage
  • Durchfluss vom Herzen wird verstärkt (Venös)
  • Allgemeine Förderung der Durchblutung (Hyperämie)
  • Lockerung von verhärteten Muskeln
  • Schmerzlinderung
  • kann den Lymphfluss erhöhen (nur bei der Streichung)
  • Kann einen positiven Einfluss auf die Psyche haben

 

Massage-Knetung-Hund

Knetung:

  • Der Muskel wird gedreht/gedrückt
  • Sorgt für eine Hyperämie (die Durchblutung wird gefördert)
  • Der Tonus des Muskels kann sich erhöhen oder sich senken
    (Tonus = Muskelanspannung)
  • Senkt das Verletzungsrisiko
  • Kann im Allgemeinen die Leistungsfähigkeit des Körpers erhöhen

 

Massage-Friktion-Hund

Friktion:

  • Die Golgi-Rezeptoren am Muskel (sind am Anfang und am
    Ende des Muskels vorhanden) werden Reizen ausgesetzt,
    die dafür sorgen, dass der Muskel sich lockert.
  • Wirkt sich auf tieferliegende Gewebe und Kapseln aus

 

 

Massage-Vibration-Hund

Vibration:

  • Dringt tief in den Köper ein und sorgt für eine Lockerung
    der Muskulatur
  • Eine Vibration kann ggf. zum Abtransport von Schleim in
    der Lunge führen

 

 

Massage-Klopfung-Hund

Klopfungen:

  • Dringt tief in den Köper ein und sorgt für eine Lockerung der
    Muskulatur,  die Klopfung ist auch sehr fächernd.
  • Die Klopfung kann ggf. auch zum Abtransport von Schleim in
    der Lunge führen